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Wann entsteht Anspruch auf eine Altersleistung ?                      Kurz gefasst --> Merkblatt

Das ordentliche Rücktrittsalter ist auf 62 Jahre (60 Jahre in den Kategorien 2 und 5) festgelegt. Ab dem vollendeten 58. Altersjahr kann der Versicherte vorzeitig in Pension gehen.

In Einverständnis mit dem Arbeitgeber kann eine Teilpensionierung vorgenommen werden, wenn die Reduktion des Beitragslohnes mindestens 40 % des letzten Lohnes oder mindestens 30 % eines Lohnes von 100 % ausmacht.

Das spätest mögliche Rücktrittsalter wird vom Arbeitgeber festgesetzt. Bei einer Verlängerung des Arbeitsverhältnisses über das AHV-Alter hinaus, sieht das Reglement der Kasse eine Weiterversicherungsmöglichkeit vor - mit Aufschub der Altersleistungen - und zwar bis zum maximalen 70. Altersjahr.

Wenn ein Versicherter, dessen Dienstverhältnis abgebrochen worden ist, weiterhin erwerbstätig bleibt, kann er anstelle der Altersleistungen die Überweisung seiner Freizügigkeitsleistung an die neue Vorsorgeeinrichtung verlangen.

Art der Leistungen

Die Kasse versichert folgende Leistungen:

a) Altersrente
b) AHV-Überbrückungsrente
c) Leistung aus dem Konto für vorzeitigen Rücktritt
d) Rente des überlebenden Ehegatten; Waisenrente
e) Pensioniertenkinderrente

Der von der Kasse angewandte Vorsorgeplan ist ein so genanntes "Beitragsprimat". Die Altersleistungen werden in Prozent des angesammelten Sparkapitals aufgrund eines sogenannten Umwanldungssatzes ermittelt (Artikel 13).

Wie funktionert es ? 

Zahlung der Leistungen (Artikel 37, Abs. 3,5,6 und Artikel 14)

In der Regel werden die Altersleistungen monatlich jeweils am Ende des Monats in Form einer Rente entrichtet.

Der Versicherte kann jedoch für höchstens ein Viertel seines Sparkapitals die Ausrichtung in Form einer Kapitalleistungen beantragen. Die entsprechende Erklärung hat der Versicherte spätestens drei Monate vor seiner Pensionierung der Kasse schriftlich abzugeben (Siehe Formular) . Aufgepasst : die Kapitalmeldung ist unwiderruflich.

Ist der Versicherte verheiratet, so ist die Auszahlung in Kapitalform nur zulässig, wenn der Ehegatte schriftlich zustimmt. Die Auszahlung erfolgt zusammen mit der Zahlung der ersten Rente.

Altersrente (Artikel 13 und 15)

Höhe der Altersrente im ordentlichen Rücktrittsalter

Die Altersrente entspricht dem Sparkapital multipliziert mit dem Umwandlungssatz - vor Kürzung zur Finanzierung der AHV-Überbrückungsrente.

Beispiel: Sparkapital CHF 500'000.-, Rücktrittsalter 62

Berechnung der Rente: 500'000 x 6.17% = CHF 30'850.-

Die Nettoaltersrente ergibt sich nach Abzug der lebenslänglichen Kürzung zur Finanzierung der AHV-Überbrückungsrente.

Altersrente bei vorzeitigem Rücktritt

Zur Ermittlung der Altersrente bei vorzeitigem Rücktritt, vor Kürzung zur Finanzierung der AHV-Überbrückungsrente, wird wie oben das Sparkapital mit dem altersabhängigen Umwandlungssatz ermittelt.

Beispiel: Sparkapital CHF 500'000.-, Rücktritt im Alter 58

Berechnung der Rente : 500'000 x  5.64% = CHF 28'200.-

Die Nettoaltersrente ergibt sich nach Abzug der lebenslänglichen Kürzung zur Finanzierung der AHV-Überbrückungsrente.

AHV-Überbrückungsrente (Artikel 15)

Versicherte, die in den Genuss einer Altersrente kommen, haben Anspruch auf eine AHV-Überbrückungsrente.

Der maximale Jahresbetrag der AHV-Überbrückungsrente entspricht der maximalen AHV-Rente des Jahres, in dem der Anspruch auf die Altersrente entsteht, d.h. CHF 28'440.- pro Jahr (wert 2019). Der Versicherte hat Anspruch auf die maximale AHV-Überbrückungsrente sobald das angesammelte Sparkapital mindestens den Betrag erreicht, den er in den letzten 20 Jahren vor der Pesnionierung hätte ansparren können. Ist dies nicht der Fall wird prorata berechnet.

Die AHV-Überbrückungsrente wird ab dem ordentlichen Rücktrittsalter, d.h. ab Alter 62, bis zum AHV-Rücktrittsalter berechnet und entspricht somit maximal drei Jahresrenten für die Männer, beziehungsweise zwei Jahresrenten für die Frauen. Diese Rente wird vom Arbeitgeber und dem Versicherten finanziert: 50 % der Kosten werden vom Arbeitgeber übernommen, 50 % vom Versicherten in Form einer Kürzung der lebenslänglichen Rente gemäss der in Anhang 5 des Reglements aufgeführten Tabelle.

Für die Kategorien 2 und 5 gilt dasselbe Prinzip, wobei die maximale Dauer zwischen dem ordentlichen Rücktrittsalter und dem AHV-Alter berücksichtigt wird.

Höhe der AHV-Überbrückungsrente im ordentlichen Rücktrittsalter

Beispiel: jährlicher Beitragslohn CHF 100'000.-, Beschäftigungsgrad 100% und Sparkapital CHF 500'000.-.

Kat. 1, AHV-Überbrückungsrente: 500'000 / (530.27% * 100'000) * 28'440 = CHF 26'816.-
Kat. 2, AHV-Überbrückungsrente: 500'000 / (582.55% * 100'000) * 28'440 = CHF 24'410.-
Faktoren gemäss Anhang 6

NB: für die Kategorie 2 sind die Altersgutschriften höher wie diese der Kategorie 1 so dass, das angesammelte Sparkapital auch höher ausfallen sollte als was im Beispiel angennommen wurde.

Diese Rente wird vom Arbeitgeber und vom Versicherten nachträglich zu gleichen Teilen finanziert. Was den Versicherten anbelangt, so erfolgt die Finanzierung mittels einer Kürzung der lebenslänglichen Rente gemäss der in Anhang 5 des Reglements aufgeführten Tabelle.

Lebenslängliche Kürzung, Kat. 1 und 4, für einen Mann: 26'816 / 2 x 0.18 = 2'413.-
Lebenslängliche Kürzung, Kat. 1 und 4, für eine Frau   : 26'816 / 2 x 0.12 = 1'609.-
Lebenslängliche Kürzung, Kat. 2 und 5, für einen Mann: 24'410 / 2 x 0.27 = 3'295.-
Lebenslängliche Kürzung, Kat. 2 und 5, für eine Frau   : 24'410 / 2 x 0.22 = 2'685.-

Betrag der AHV-Überbrückungsrente bei vorzeitigem Rücktritt

Beispiel: jährlicher Beitragslohn CHF 100'000.-, Beschäftigungsgrad 100% und Sparkapital CHF 400'000.-.
Rücktritt im Alter 58. Der Maximalbetrag der AHV-Überbrückungsrente (Dauer zwischen AHV-Alter ./. ordentlicher Rücktrittsalter) wird auf die Bezugsdauer verteilt (AHV-Alter ./. effektives Rücktrittsalter).

Kat. 1, Mann, AHV-Überbrückungsrente: 400'000 / (449.14% * 100'000) * 28'440 x 3/7 = CHF 10'855.-
Kat. 1, Frau,  AHV-Überbrückungsrente: 400'000 / (449.14% * 100'000) * 28'440 x 2/6 = CHF   8'443.-
Kat. 2, Mann, AHV-Überbrückungsrente: 400'000 / (508.83% * 100'000) * 28'440 x 5/7 = CHF 15'969.-
Kat. 2, Frau,  AHV-Überbrückungsrente: 400'000 / (508.83% * 100'000) * 28'440 x 4/6 = CHF  14'905.-
Faktoren gemäss Anhang 6

Diese Rente wird vom Arbeitgeber und vom Versicherten nachträglich zu gleichen Teilen finanziert. Was den Versicherten anbelangt, so erfolgt die Finanzierung mittels einer Kürzung der lebenslänglichen Rente gemäss der in Anhang 5 des Reglements aufgeführten Tabelle.

Lebenslängliche Kürzung, Kat. 1 für einen Mann : 10'855 / 2 x 0.35 = 1'900.-
Lebenslängliche Kürzung, Kat. 1 für eine Frau    :   8'443 / 2 x 0.31 = 1'309.-
Lebenslängliche Kürzung, Kat. 2 für einen Mann : 15'969 / 2 x 0.35 = 2'795.-
Lebenslängliche Kürzung, Kat. 2 für eine Frau    : 14'905 / 2 x 0.31 = 2'310.-

Konto für vorzeitigen Rücktritt (Artikel 11 und 13)

Der Betrag auf dem Konto für vorzeitigen Rücktritt wird bei Rücktritt entweder in Form einer Erhöhung der Alters- und danach der AHV-Überbrückungsrente oder in Form von Kapital ausbezahlt.

Die Leistungen an den Versicherten bei Rücktritt sind nach Ausfinanzierung der maximal möglichen AHV-Überbrückungsrente auf 105 % des reglementarischen Leistungsziels beschränkt. Ein allfälliger Überschuss geht an die Kasse.

Die Umwandlung des Alterskapitals in eine Alters- oder AHV-Überbrückungsrente wird anhand der in Artikel 13 aufgeführten Umwandlunssätze oder Anhang 3 aufgeführten Faktoren berechnet.

Beispiel: Betrag auf dem Konto für vorzeitigen Rücktritt im Alter von 58 Jahren: CHF 50'000.-

zusätzliche Altersrente :50'000 x 5.64% = 2'820.-
oder
zusätzliche AHV-Überbrückungsrente, Mann : 50'000 / 6.23 = 8'025.-
zusätzliche AHV-Überbrückungsrente, Frau :  50'000 / 5.44 =  9'192.-

Das auf dem Konto für vorzeitigen Rücktritt angesammelte Kapital hat keine Erhöhung der Kinderrenten zur Folge.

Rente des überlebenden Ehegatten und Waisenrente (Artikel 20)

Beim Tod eines verheirateten Rentenbezügers entstehen folgende Leistungen:

- eine Rente des überlebenden Ehegatten oder eine einmalige Abfindung gemäss den nachfolgenden Bedingungen
- gegebenenfalls eine Waisenrente

Bedingungen:

- Der überlebende Ehegatte kommt für eines oder mehrere Kinder auf; oder
- er hat das 40. Altersjahr vollendet und die Ehe dauerte mindestens 2 Jahre.


Betrag der Rente:

60% der jährlichen Altersrente, die dem Verstorbenen überwiesen wurde.

Erfüllt der überlebende Ehegatte keine der im Reglement festgelegten Bedingungen, so hat er Anspruch auf eine einmalige Abfindung, die höchstens drei Jahresrenten des überlebenden Ehegatten entspricht, sofern die Ehe drei Jahre oder länger gedauert hat. Ansonsten wird die Abfindung im Verhältnis zur Dauer der Ehe in Monaten berechnet.

Gegebenenfalls erhalten die Waisen eine Waisenrente in der Höhe von 20 % der Altersrente des Verstorbenen.

Für Bezüger einer Altersrente ist kein Todesfallkapital versichert.

Kinderrenten (Artikel 22)

Ein Altersrentner enthält eine Kinderrente in der Höhe von 15 % der jährlichen Altersrente, falls seine Kinder jünger als 18 Jahre sind oder sich noch in Ausbildung befinden und jünger als 25 Jahre sind.